In diesem Jahr ging der Oasentag der Ehrenamtlichen des Ambulanten Hospizdienstes Saarbrücken nach Freiburg, in die Schwarzwaldhauptstadt. Die Reise wurde ein ganz besonderes Highlight - nicht nur wegen der vielen kleinen Hügel, die wir in Freiburg bezwungen haben – durften wir doch zwei Tage gemeinsam unterwegs sein mit 25 Ehrenamtlichen und fünf Koordinatorinnen.
Die Ehrenamtlichen hatten, in Vorbereitung auf den Oasentag, Besonderheiten, Anekdoten, Wissenswertes zu Freiburg zusammengestellt und auf der Hinfahrt im Bus davon berichtet: Was hat es mit den „Bächle“ auf sich, welche Philosophie leitet den SC Freiburg, wie hoch ist der Turm des Freiburger Münsters und vieles mehr erfuhren wir, sodass wir gut vorbereitet ankamen.
In Freiburg begrüßte und verwöhnte uns die Caritas-Bildungsakademie am Fuße des Schlossbergs mit leckerem Essen, einem tollen Blick auf Freiburg und schönen Zimmern für die Nacht. In der Stadt erwarteten uns zwei Stadtführer, die uns von „Ihrer“ schönen Stadt Freiburg erzählten und all den historischen Besonderheiten. Im Kastaniengarten am Martinstor klang der Tag mit leckeren kühlen Getränken und Blick auf die untergehende Sonne langsam aus.
Am zweiten Tag ging es morgens zuerst von Freiburg nach Gengenbach durch das malerische Kinzigtal. In Gengenbach angekommen, wanderten wir zuerst zur Jakobuskapelle, bevor wir hatten dann noch Zeit zum Besuch der historischen Altstadt, bevor es zurück nach Saarbrücken ging.
Neben den beiden Städten und der schönen Landschaft waren es vor allem das Miteinander, die vielen Gespräche, das „Zeit haben“ füreinander, die diese Reise zu etwas Besonderem machten. Schenken doch unsere Ehrenamtlichen das ganze Jahr ihre Zeit, ihre Aufmerksamkeit den von ihnen begleiteten schwerkranken und sterbenden Menschen, konnten sie jetzt in der Gruppe selbst wieder neue Energie für ihre verantwortungsvolle und besondere Tätigkeit im Sankt Jakobus Hospiz tanken.
Diese besondere Fähigkeit unserer Ehrenamtlichen, einander wahrzunehmen, zu respektieren, aufeinander zu achten und füreinander da zu sein, war über die gesamte Fahrt hinweg zu spüren und wurde auch so zurückgemeldet von ihnen: die Dankbarkeit und Freude, Teil dieser Gemeinschaft zu sein.
Wir Koordinatorinnen sagen ebenfalls DANKE an unsere Ehrenamtlichen und all die Menschen, die zu diesem unvergesslichen Oasentag beigetragen haben.
