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Zweite Phase im Pilotprojekt „Hospiz- und Palliativkultur in katholischen Einrichtungen und Diensten des Gesundheits- und Sozialwesens“ startet

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Paul Herrlein, Geschäftsführer der St. Jakobus Hospiz gGmbH, unterschreibt zusammen mit den katholischen Trägern am 18. Februar 2020 den Projektauftrag.

Im November 2017 startete das Pilotprojekt von Diözesan-Caritasverband und dem Bistum Trier im Auftrag von Bischof Stephan Ackermann mit dem Ziel eine Hospiz- und Palliativkultur für sterbende Menschen in katholischen Einrichtungen aufzubauen. Ziel des Projektes ist es den Menschen ein Sterben in Würde unter den bestmöglichen Versorgungsbedingungen zu ermöglichen.  Die in der zweijährigen Vorbereitungsphase vom Projektträger und den beteiligten Organisationen aus den Regionen St. Wendel und Saarbrücken erarbeiteten Ergebnisse, sollen nun auch konzeptionell vorangebracht werden.  Dabei sollen die erarbeiteten Ergebnisse und entwickelten Instrumente nun ihre Anwendung finden  und deren Praxistauglichkeit überprüft werden. Gemeinsam mit allen Verantwortlichen, Ärzte, Pflege-Einrichtungen bis hin zu den Angehörigen, wird der  Hilfebedarf eines schwerstkranken Menschen unabhängig von der Versorgungsform erfasst. Hier liegt das Augenmerk auf dem individuellen Bedarf des Sterbenden, der im Fokus eines gut abgestimmten Hilfenetzes stehen soll. Pflege, Medizin, psycho-soziale Begleitung und Seelsorge sollen im gemeinsamen Handeln, interdisziplinär und einrichtungsübergreifend,  für den Sterbenden da sein. „Wir möchten die Einzigartigkeit des Menschen alle gemeinsam zum Ausdruck bringen“, betont Projektleiterin Hildegard Eynöthen. Paul Herrlein hofft, dass sich in den Einrichtungen Vieles zum Wohle der Schwerstkranken und Sterbenden weiter entwickeln kann.

Text: St. Jakobus Hospiz gGmbH
Bild: Silke Frank

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