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Nachlese Saarbrücker Hospizgespräch September 2019

Das Netzwerk für das schwerkranke Kind

Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 40.000 Familien mit einer unerwartet veränderten Lebenssituation konfrontiert.

Ein Kind wird zu früh geboren und muss mit einer schweren Behinderung zurechtkommen. Ein Kind erkrankt schwer, bleibt chronisch krank oder erleidet durch einen Unfall eine schwere Verletzung und muss mit den Folgeschäden weiterleben.
Das „Netzwerk für das schwerkranke Kind“ will die betroffenen Familien durch Informationen unterstützen und die aktive Zusammenarbeit der unterschiedlichen Kontaktmöglichkeiten fördern. Über diese Arbeit hat Netzwerkkoordinatorin Stefanie Molter beim vergangenen Hospizgespräch am 30. September 2019 referiert.
Mit Beispielen aus der Praxis konnte sie den Zuhörern den dringenden Handlungsbedarf vor allem seitens Politik und Behörden darlegen.
Aufgrund massiver Versorgungs- und Gesetzeslücken stehen leider immer noch zu viele Familien ohne wirkliche Unterstützung da und müssen sich durch den Dschungel der Hilfslosigkeit kämpfen.

Frau Molter veranschaulichte, wie das Netzwerk betroffenen Familien als erste Anlaufstelle helfen kann. Die Koordinatorin will jeder Familie und vor allem dem betroffenen Kind die bestmögliche Versorgung und Hilfestellung vermitteln, die ihm zu steht.
Als ein neues Projekt des Kinderhospiz- und Palliativteam Saar stehen dem Netzwerk auch die Ressourcen und das Know-how dieses professionell geschulten Teams zur Verfügung. Ab Ende des Jahres können sich Interessierte auch auf der Webseite des Netzwerkes für das schwerkranke Kind  informieren. Diese wird zu finden sein unter www.netzwerk-swk.saarland.

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